23.12.2012 Frauenkirche Dresden

Das 358. Konzert de Projektes “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD findet in der Dresdner Frauenkirche statt. Der Chor der Frauenkirche hat zum Adventsliedersingen eingeladen.

Unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert singt der Chor Motetten und Liedsätze zur Advents- und Weihnachtszeit …

… in der von 1994 bis 2005 im spätbarocken Stil wiederaufgebauten Kirche.

Unmittelbar vor dem Konzert erlebten viele Besucher draußen vor der Kirche die Weihnachtliche Vesper, die seit 1993 von Tausenden jeweils einen Tag vor Weihnachten gefeiert wird.

In der Kirche erklingt u.a. das Adventslied “Tochter Zion” (EG 13) von Friedrich Heinrich Ranke (1798 – 1876) als Leit-Lied dieser Woche.

In der Unterkirche der Frauenkirche wird die Chronik weitergegeben: vom Konzert am Vortag in Leisnig an Frauenkirchenkantor Matthias Grünert (l.), …

… der freudig durch die Chronik blättert und …

… sie dann in die Hände von Eckhard Pätzold legt, dem Kantor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Königstein-Papstdorf, der das Konzert Nr. 359 am Heiligen Abend in der Dorfkirche Struppen leiten wird.

Die Fotos aus und von der Frauenkirche sind von Dr. Hans-Christian Hoch.

21.12.2012 Kirche Hohnstädt Grimma

Das 356. Konzert des EKD-Projektes “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Hohnstädt in Grimma statt. Mitglieder der Kurrende der Grimmaer Frauenkirche singen u. a. “Vom Himmel hoch, da komm ich her” (EG 24), begleitet von Kantor Tobias Nicolaus an der Orgel.

Foto: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Grimma

17.12.2012 St. Laurentiuskirche Zwenkau

Das 352. Konzert des EKD-Projektes “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der St. Laurentiuskirche in Zwenkau statt. Die feiertliche “Advents- und Turmmusik” eröffnet der Leipziger Bläserkreis mit der “Turmsonate 1 aus 24 Quadricinien” von Gottfried Reiche (1676 – 1734).

Außerdem erklingt die “Turmsonate II” von Friedrich Schneider (1786 – 1853) sowie …

… “Gottes Sohn voll Gnaden” von Matthias Nagel (*1958) zum Leit-Lied der Woche “Es kommt ein Schiff geladen” (EG 8).

Von der Orgelempore ist der Posaunenchor Zwenkau zu hören, mit dem Bläserchoral “Es kommt ein Schiff” von Helmut Huchzermeyer (1904 – 1984) und …

mit Improvisationen zum Leit-Lied der Woche.

Unter dem Herrnhuter Stern ist der barocke Altar der Laurentiuskirche zu sehen, geschaffen vom Leipziger Bildhauer Caspar Friedrich Löbelt (1687 – 1763) im Jahr 1726.

Das Konzert endet mit dem von beiden Ensembles gemeinsam gespielten “Türmerlied” von Max Bruch (1838 – 1920).

Mit diesem Eintrag in die Chronik reist das Tagebuch der Reihe nun weiter nach Borna.

Fotos: Susanne Schönherr und Grietje Sender

14.12.2012 Petrikirche Freiberg

Das 349. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Stadtkirche St. Petri im sächsischen Freiberg statt.

Der A-cappella-Kammerchor Freiberg präsentiert unter der Leitung von …

… Peter Kubisch und unter dem Titel „Frohlocket ihr Völker auf Erden” Werke von Johannes Eccard (1553 – 1611), Johannes Brahms (1833 – 1897) sowie von …

… den zeitgenössischen Komponisten Heinz Werner Zimmermann (*1930) und Morten Lauridsen (*1943).

Eine Kreuzesdarstellung des Dresdner Bildhauers Friedrich Press (1904 – 1990) prägt das Innere der Kirche, deren älteste Bausubstanz aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt. Von 1974 bis 1986 wurde die Kirche umgestaltet und bildet seither architektonisch eine Synthese aus Barock und Moderne.

Unter dem Adventskranz sind bekannte Weihnachtslieder zu hören, zum Beispiel „O Heiland, reiß den Himmel auf“ in einem Satz von Johannes Brahms oder „In dulci jubilo“ in einem Satz von Max Reger (1873 – 1916).

Gleichfalls erklingen die Lieder „Hodie beata Virgo Maria“ des italienischen Komponisten Claudio Merulo (1533 – 1604) und „O magnum mysterium“, komponiert vom US-Amerikaner Morten Lauridsen.

Auch die Chronik hört aufmerksam zu, bevor sie nach Flöha weiterreist.

Das winterliche Freiberg, hier im 180°-Panorama vom Turm der Petrikirche.

Fotos: Holger Forberg

9.12.2012 Stadtkirche Eibenstock

Das 344. Konzert des EKD-Projektes “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Stadtkirche in Eibenstock statt. Unter der Leitung von Kantorin Elke Klötzer erklingt in diesem feierlichen Konzert am 2. Advent …

… u. a. das “Concerto in sol minore” von Antonio Vivaldi (1678-1741) für zwei Violoncelli, Streichorchester und Cembalo.

Die Eibenstocker Stadtkirche, zwischen 1864 und 1868 im neuromanischen Stil erbaut, glänzt an diesem Sonntag in der Wintersonne.

Von der Empore ist das Lied “O komm, o komm, Immanuel” nach einer französischen Melodie aus dem 15. Jahrhundert und bearbeitet von David Willcocks (*1919) zu hören, gesungen vom Kirchenchor Eibenstock mit …

… der Begleitung von Anne Viehweger an der imposanten Kreutzbach-Orgel.

Außerdem präsentiert der Chor “Angelus ad viginem”, ein irisches Lied aus dem 14. Jahrhundert, ebenfalls in einem Arrangement von David Willcocks sowie a cappella “Übers Gebirg Maria geht” von Johannes Eccard (1553-1611), “Dein König kommt in niedern Hüllen” von Arnold Mendelssohn (1855-1933) und das Leit-Lied der Woche “Die Nacht ist vorgedrungen” von Jochen Klepper (1903-1942).

Das Kammerorchester des Robert-Schumann-Konservatoriums Zwickau sorgt mit den selten aufgeführten  “Weihnachtsliedern Opus 8″ von Peter Cornelius (1824-1874) für einen besonderen Hörgenuss.

An den Blechblasinstrumenten (v.l.n.r.): Georg Vogel, Markus Malzdorf (Trompeten), Bernd Friedrich, Mario Klötzer und Peter Oelsner (Posaunen).

Die Sopranistin Maria Leistner überzeugt als Solistin beim Weihnachtslied “König der Könige” von Gustav Brand (1883-1963) und bei  der Hymne “Hör mein Bitten” von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).

Konzentriert und sehr präsize als Dirigentin: Kantorin Elke Klötzer

Die Stadtkirche in den verschneiten Straßen Eibenstocks am 2. Advent.

Fotos: Diana Schäffner und Tobias Dimmel

8.12.2012 St. Christophorikirche Hohenstein-Ernstthal

Das 343. Konzert des EKD-Projektes “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der St. Christophorikirche in Hohenstein-Ernstthal statt. Zu hören ist die “Böhmische Hirtenmesse” von Jakub Jan Ryba (1765-1815), …

… die zum ersten Mal in Hohenstein-Ernstthal aufgeführt wird. Unter der Leitung von Kantor Volkmar Krumrei spielt das Ensemble “Amadeus” und …

… solistisch treten auf (v.l.n.r.): Thomas Pelz (Tenor), Sarah Kaulbarsch (Alt), Christiane Morsch (Sopran) und Raphael Hering (Bass).

Drei Kantoreien aus Hohenstein-Ernstthal bilden den Chor für die Hirtenmesse: die Kantoreien von St. Christophori und St. Trinitatis sowie die Kantorei Wüstenbrand.

Das Adventslied “Wie soll ich dich empfangen” von Paul Gerhardt (1607-1676) erklingt als Leit-Lied der Woche in ganz unterschiedlichen Melodien und Sätzen: Von der ersten Strophe mit der Melodie “O Haupt voll Blut und Wunden” nach Hans Leo Hassler (1564-1612), gepaart mit einem Satz aus Johann Sebastian Bachs (1685-1750) Weihnachtsoratorium, …

… über die dritte Strophe in einem Satz von Almuth Reuter (*1940) für Orchester bis hin zur sechsten Strophe mit einer Fassung für Chor und Orchester von Volkmar Krumrei aus diesem Jahr, gesungen auch von der Konzertgemeinde nach der bekannten Melodie von Johann Crüger (1598-1662).

Pfarrerin Anke Indorf bedankt sich bei allen Mitwirkenden und verweist auf die Chronik, …

… die, ergänzt durch den Eintrag aus Hohenstein-Ernstthal, …

… von Volkmar Krumrei präsentiert wird, um danach zum nächsten Konzert nach Treuen weiterzureisen.

Fotos: Matthias Bär

2.12.2012 Trinitatiskirche Reichenbach

Das 337. Konzert des EKD-Projektes “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Trinitatiskirche im sächsischen Reichenbach statt. Mit dem ersten Advent ist hier auch der Winter eingezogen.

Unter der Überschrift “… dich empfangen” erklingen an der 1970 neu eingebauten Eule-Orgel Werke von Johann Sebastian Bach (1675-1750), César Franck (1822-1890), Max Reger (1873-1916) und Olivier Messiaen (1908-1992), gespielt von Kantor Andreas Kamprad.

Zum Adventskonzert wird die Kirche nur von Kerzen beleuchtet. In deren Schein ist neben den Orgelstücken zum Leid-Lied der Woche “Wie soll ich dich empfangen” (EG 11) auch Lyrik zu hören, vorgetragen vom Schriftsteller Uwe Grüning.


Beleuchtet von mehr als nur ein paar Kerzen präsentiert Andreas Kamprad die Chronik, die nach dem Konzert ins benachbarte Treuen weiterreist.

Fotos: Andreas Kamprad (1. von oben) und Peter Werft

1.12.2012 St. Martinskirche Gräfenwarth

Das 336. Konzert von “366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der St. Martinskirche in Gräfenwarth statt. Der Singkreis Gräfenwarth und ein eigens zusammengestelltes Instrumentalensemble gestalten unter der Leitung von Kantor Friedemann Fischer ein festliches Adventskonzert. Als Solist ist Manuel Meyer (Erfurt) mit Bass-Arien aus dem Oratorium “Messias” von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) zu hören.

Nach dem Vorspiel zu “Freut euch, ihr lieben Christen” (EG 540) von Friedrich Hark (1914 – 1943) überbringt Stefan Raddatz (l.) die Chronik vom Konzert am Vortag in Zeulenroda. Kantor Friedemann Fischer (Mitte) und Pfarrer Kai Weber (r.) nehmen sie in Empfang.

Der Singkreis präsentiert eine Choralkantate, die Kantor Friedemann Fischer zu “Morgenglanz der Ewigkeit” (EG 450), dem Leit-Lied der Woche, verfasst hat.

An der Querflöte beeindruckt Susann Schuster (Zwickau) mit dem Andantino und Vivace aus der Sonate in F-Dur von Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784) sowie mit Stücken seines Vaters Johann Sebastian Bach (1685 – 1750).

Von allen Mitwirkenden gemeinsam erklingt die Pastorelle “Ihr Hirten eilet …” von Carl Ditters von Dittersdorf (1739 – 1799). Damit werden die Zuhörenden in den Abend vor dem 1. Advent entlassen.

Fotos: Jenny Weiß