14.12.2012 Süsterkirche Bielefeld

Das Mitternachtskonzert bei “Reformation und Musik – Jazz erst recht” wird von Dr. Vicco von Bülow, Dezernent im Kirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen und bekennender Jazz-Fan, mit einem Grußwort eröffnet

Die Musiker der Nacht sind Uwe Steinmetz & Gäste. Sie stellen in ihrem Konzert das jüngst erschienene “Real Faithbook of Great Hymns” vor, in dem über 250 Jazzarrangements berühmter Choräle aus der Feder amerikanischer, englischer, mitteleuropäischer und asiatischer Jazzmusiker versammelt sind

Uwe Steinmetz gilt als einer der renommiertesten und kreativsten Saxofonisten seiner Generation. Regelmäßig lädt er verschiedene Musiker zu Sessions ein

Besonderer Gast des Konzertes in der Bielefelder Süsterkirche ist Pascal von Wroblewsky. Sie singt u.a. eine Adaption von …

“Maria durch ein Dornwald ging”

Feinfühlig für das Soundgeflecht und mit Phantasie für den Dialog: Arne Jansen an der Gitarre

Kann nicht nur Saxofon: Uwe Steinmetz mit der Piccoloflöte

Im Spiel kreativ vereint um eine klingende Mitte …

im Altarraum in der Süsterkirche

Bringt aus der Schweiz den swingenden Groove ein: Simon Wunderlin am Schlagzeug

Eins mit dem Sound. Er ist Sound und lässt dabei sogar noch die Instrumente heil: Daniel Stickan am Flügel

Mit strömend pulsierenden Beat: Andreas Edelmann am Kontrabass

Im Spiel eine vielfarbige Einheit und der Motor der Band: Bassist und Schlagzeuger

Kreativer Kopf mit silbernen Bögen und Ausflügen ins Reich (musikalischer) Phantasie: Uwe Steinmetz am Sopransaxofon

Das Beleuchter-Team der Jungen Gemeinde der Süsterkirche schafft mit ihren Lichteffekten stetig wechselnde Lichtstimmungen

Souverän zwischen Funky und Swing, Hard Bob und Slow Bossa – Arne Jansen, Andreas Edelmann und Simon Wunderlin (v.l.n.r.)

Die Fotos einer farbenreichen Jazz-Nacht in der Süsterkirche in Bielefeld sind von Andreas Schoelzel

 

14.12.2012 Süsterplatz Bielefeld

Pascal von Wroblewsky & Band eröffnen mit ihrem Konzert auf dem Bielefelder Süsterplatz das Festival “Reformation und Musik – Jazz erst Recht”, eine Sonderveranstaltung im Rahmen der Aktion “366+1, Kirche klingt 2012″ der EKD

Mit starker Präsenz und viel Leidenschaft in der Stimme gelingt es der Berliner Jazz-Sangerin Pascal von Wroblewsky …

… das Publikum auf dem Platz vor der Süsterkirche nicht nur zum Innehalten sondern zum Dabeisein zu bewegen

Gemeinsam mit ihrer Band steht sie auf der Open-Air-Bühne von Radio Bielefeld:

souverän und mit zehn Fingern an den Gitarren: Jürgen Heckel

12 Zylinder am Schlagzeug: Peter Michailow…

spielfreudig am fünfsaitigen Bass: Max Hughes…

mit Verve auf der Klaviatur der Gefühle – Pascal von Wroblwesky samtig und zerbrechlich mit “I´m not in love”…

exzentrisch und leidenschaftlich mit “Go your own way”, very cool bei “I shot the sheriff”

Außerdem holt sie immer neue Percussion-Instrumente auf die Bühne, …

die sie auf ihren Tourneen quer durch Länder und Kontinente gesammelt hat

Peter Michailow spielt Kälte und Regen an die Wand – hier bei “Lucky Man”

Da bläst es Pascal von Wroblewsky fast die sternfunkelnde Mütze vom Kopf

Mit “Move over” halten Pascal von Wroblewsky und Band…

auch bei strömendem Regen das Publikum warm und im Rhythmus

“Smoke on the water” – jemals besser gehört?? Und jemals passender als hier?

Die Lichter am Weihnachtsbaum waren erloschen, die Musik geht weiter und die Jazzfans bleiben

Die Band hat im Regen gespielt, aber nicht “Singing in the rain”

Dafür gab es noch zwei Zugaben aus Pascal von Wroblewskys “Seventies Songbook”. Die Fotos vom Bielefelder Süsterplatz sind von Andreas Schoelzel

14.12.2012 Petrikirche Freiberg

Das 349. Konzert des EKD-Projektes „366+1, Kirche klingt 2012″ findet in der Stadtkirche St. Petri im sächsischen Freiberg statt.

Der A-cappella-Kammerchor Freiberg präsentiert unter der Leitung von …

… Peter Kubisch und unter dem Titel „Frohlocket ihr Völker auf Erden” Werke von Johannes Eccard (1553 – 1611), Johannes Brahms (1833 – 1897) sowie von …

… den zeitgenössischen Komponisten Heinz Werner Zimmermann (*1930) und Morten Lauridsen (*1943).

Eine Kreuzesdarstellung des Dresdner Bildhauers Friedrich Press (1904 – 1990) prägt das Innere der Kirche, deren älteste Bausubstanz aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt. Von 1974 bis 1986 wurde die Kirche umgestaltet und bildet seither architektonisch eine Synthese aus Barock und Moderne.

Unter dem Adventskranz sind bekannte Weihnachtslieder zu hören, zum Beispiel „O Heiland, reiß den Himmel auf“ in einem Satz von Johannes Brahms oder „In dulci jubilo“ in einem Satz von Max Reger (1873 – 1916).

Gleichfalls erklingen die Lieder „Hodie beata Virgo Maria“ des italienischen Komponisten Claudio Merulo (1533 – 1604) und „O magnum mysterium“, komponiert vom US-Amerikaner Morten Lauridsen.

Auch die Chronik hört aufmerksam zu, bevor sie nach Flöha weiterreist.

Das winterliche Freiberg, hier im 180°-Panorama vom Turm der Petrikirche.

Fotos: Holger Forberg