16.8.2012 St. Nikolaikirche Grevesmühlen

Das 229. Konzert des EKD-Projektes “366+1, Kirche klingt 2012″ steht unter dem Motto “Klezmer trifft (ein in) Grevesmühlen” und beginnt auf dem Marktplatz, wo die Big Band der Kreismusikschule “Carl Orff” Nordwestmecklenburg unüberhörbar die Chronik begrüßt, …

… die Kirchenmusikerin Annerose Lessing (l.) und die 1. Stadträtin von Grevesmühlen, Kristine Lenschow (r.), in Empfang nehmen. Pastor Bernhard Kähler hat sie vom Konzert am Vortag in Wismar mitgebracht.

Nach der musikalischen Begrüßung auf dem Marktplatz wird die Chronik eingepackt und macht sich auf den Weg zur Nikolaikirche – gefolgt von allen Zuhörenden und begleitet von den mitreißenden Klängen der Big Band.

Vor der Kirche empfängt der Ökumenische Posaunenchor Grevesmühlen unter der Leitung von Annerose Lessing mit Klezmer aus dem “Querblechein” alle Ankommenden, u.a. mit den Stücken “David melech”, “Ose Shalom Bimromau” und “Hava nagila”.

Nach und nach kommen alle Konzertbesucher vom Markt an der Kirche an und …

… genießen diesen open-air-Teil des Konzertes in der sommerlichen Abendstimmung.

In der Kirche geht der musikalische Abend weiter, mit Klezmer vom Feinsten: Kati Frölian (Klarinette) spielt, begleitet von Lukas Meier-Lindner (Percussion) und Bella Kalinowska (Klavier), “Sholem-alekhem, rov Feidman!” von Béla Kovács (*1937).

“Highlights from Marry Poppins”, ein Arrangement von Piet Groeneveld (*1965), ist vom Klarinettenensemble der Kreismusikschule zu hören. V.l.n.r.: Rebekka Hanf, Lukas Meier-Lindner (Percussion), Kati Frölian, Eva Bartel und Tabea Lessing. Reinhard Lippert (r.) …

… unterstützt am Akkordeon das gemeinsame Singen de Kanons “Schalom chaverim” (EG 434), der als Leit-Lied der Woche in sieben Konzerten erklingt.

Mit großer Leidenschaft und Begeisterung bringt der Schweriner Komponist, Sänger und Akkordeonspieler Reinhard Lippert dem Publikum die Welt der Klezmermusik nahe.

Im letzten Teil des Konzertes ist mit “Contradanza” von Paquito D’Rivera kubanische Musik zu hören, …

… mit viel Rhythmus, der fasziniert und die ganze Kirche füllt.

Noch mehr jiddische Lieder präsentiert der Chor der Kreismusikschule mit Filipa Lessing am Klavier und …

… dirigiert von Hartwig Kessler, dem Leiter der Kreismusikschule.

Das Schlagwerkensemble (v.l.n.r.: Frerk Morrin, Kati Frölian, Roy Bleeck, Lukas Meier-Lindner und Julian Oelschlägel) bringt mit dem 1. Satz der “Afrikanischen Skizzen” des zeitgenössischen Komponisten Vassilis Papadopoulus ungeahnte rhythmische Kräfte hervor.

Zum Abschluss spielen Rebekka Hanf, Eva Bartel und Tabea Lessing (v.l.n.r.) ein jiddisches Abendlied …

… und nachdem der letzte Ton verklungen ist, freuen sich alle Mitwirkenden unter großem Applaus über den gelungenen Abend.

Danach bleibt noch Zeit, neugierig in der Chronik zu blättern, bevor sie nach Gadebusch weiterreist.

Fotos: Foto-Atelier Winkler, Grevesmühlen

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